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"[Die Welt] hat noch für 40 Jahre Ölreserven und für
60 Jahre Gas; die Herausforderung ist, diese weise zu nutzen."
P. Sutherland, Aufsichtsratsvorsitzender von BP Amoco
Die
Bioenergie ist die älteste Energiequelle der Menschheit. Die einfachste
Art der energetischen Nutzung ist die Verfeuerung von Biomasse. Seit
rund 600.000 Jahren wird Holz zum Kochen und als Wärmequelle genutzt,
weltweit ist die Biomasse der wichtigste erneuerbare Energieträger.
Bioenergie steht in fester, flüssiger oder gasförmiger Form zur
Verfügung und wird aus pflanzlichen oder tierischen Reststoffen oder
eigens angebauten Energiepflanzen und deren Produkten hergestellt.
Bioenergie ist auch in der Anwendung sehr vielseitig: Sie wird zur
Wärme- und Stromerzeugung wie auch als Kraftstoff im Verkehr eingesetzt.
Wird Biomasse energetisch genutzt, wird genau die Menge Kohlendioxid
(CO2 ) freigesetzt, die zuvor beim Wachstum der Pflanzen durch die
Photosynthese gebunden wurde. Bedingt durch den geschlossenen
CO2-Kreislauf ist die Biomasse ein klimafreundlicher Energieträger, der
keine zusätzlichen Treibhausgase verursacht.
Der Einsatz Erneuerbarer Energien in Deutschland hat im Jahr 2005 Erdgas
im Wert von 1,2 Milliarden Euro eingespart. Nach Angaben des
Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) haben Wind, Wasser, Sonne,
Erdwärme und Bioenergie im vergangenen Jahr insgesamt Energieimporte
(Öl, Gas, Kohle, Uran) im Wert von über 3 Milliarden Euro vermieden.

BEE-Geschäftsführer Milan Nitzschke: "Der Ausbau heimischer Erneuerbarer
Energien ist der einzige Weg aus der Gas- und Ölpreisfalle."
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